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Kurzarbeit PDF Drucken E-Mail
Montag, den 30. November 2009 um 00:00 Uhr

Das Bundeskabinett hat die Kurzarbeiterregelung verlängert, um Entlassungen zu verhindern. Die Bundesregierung kann damit die tatsächlichen Auswirkungen der derzeitigen Rezession weiterhin aufschieben und verschleiern. Auch damit lassen sich insbesondere die zukünftigen Arbeitslosenstatistiken nach unten manipulieren, und somit wiederum sowohl die Folgen der sog. "Finanzkrise" als auch der grundsätzliche marode Zustand des Erwerbsarbeitssystems verbergen. Die Arbeitgeber sparen durch die Erstattung der Sozialbeiträge in diesem und im nächsten Jahr fast 2,7 Milliarden Euro. Auf die öffentlichen, insbesondere kommunalen Haushalte kommen schwere Verluste zu, während insbesondere marode Banken weiterhin auf Staatskosten alimentiert werden und ihrer ruinösen, parasitären Geldschöpfung auf Kosten der gesamtgesellschaftlichen Kaufkraft nachgehen können.

 

 

 

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Arbeit und Einkommen - Nicht Leistung, sondern Leben muss sich lohnen

Die größten Freiheitsfeinde der Gegenwart sind der Lohn- und Leistungskult des Liberalismus. Der nichts weiter als ein pervertiertes Freiheitssurrogat anzubieten hat und dieses etabliert, solange sich Menschen dem masochistischen Zwangsdenken ausliefern, dass sich Arbeit und Leistung lohnen müssten.

Die Vernunft und ein aufgeklärtes Freiheitsverständnis sprechen dagegen eine gänzlich andere Sprache: Nicht Leistung, sondern Leben muss sich lohnen. Nicht Arbeit, sondern Einkommen muss sich lohnen. Leistung oder Arbeit muss sich nicht lohnen, sondern bezahlt werden. Genauer gesagt, als Einkommen vergütet werden.

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