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Der sozialdemokratische Faschismus PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 01. August 2010 um 00:00 Uhr

Auf "Abgeordnetenwatch.de" wurde der Vorsitzende der reaktionären, menschenfeindlichen und faschistischen Partei "SPD", Sigmar Gabriel, anlässlich der öffentlichen Anhörung zur Grundeinkommenspetition von Susanne Wiest, um eine öffentliche Positionierung zum Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens gebeten.

Die fast schon kriminelle, populistische Demagogie des Parteibonzen Gabriel in dessen darauf folgender Reaktion auf diese Anfrage offenbart nicht nur eine weit über grenzdebile Umnachtung hinausgehende Unzurechnungsfähigkeit, sondern auch eine für die Sozialdemokratie so charakteristische faschistische Geisteshaltung.

In völliger Unkenntnis und Ignoranz, und darüber hinaus auch mit einer systematischen Weigerung einer rationalen Reflexion, sowohl der Konzeption des Bedingungslosen Grundeinkommens, wie auch der damit zusammen hängenden ökonomischen und politischen Tatsachenrealität, exhumiert der reaktionäre Parteifunktionär die uralten, erzliberalen Wirtschaftsdiktatorischen Prinzipien der Vollbeschäftigung sowie der daran zwangsläufig gekoppelten Erwerbsarbeit als ausschließliche und allein seligmachende sozioökonomische Perspektive und letztlich ersatzreligiöse Heilslehre.

Insbesondere das elitäre Desinteresse, das derart abgestandene Partei-Propaganda prägt, zeigt den ganz grundlegenden Mangel an geistiger und charakterlicher Reife dieses dadurch zum Vorsitzenden besonders dieser Partei optimal qualifizierten Mannes, welche ein völlig unzurechnungsfähiges, infantil-autistisches Verhalten als politische Richtschnur und Konzeption vorgibt und stets zu normieren versucht.

Es ist nur allzu charakteristisch für eine herrschaftlich, autokratisch orientierte Politk, und im Besonderen für die Sozialdemokratie bzw. Agenda-2010-kratie, dass man innerhalb der Partei-internen Hierarchien umso höher zu steigen vermag, je weniger man auch nur im Mindesten in irgendeinem Bezug zur Vernunft und Tatsachenrealität steht.

Das Festhalten an dem Prinzip der Vollbeschäftigung, in Zeiten der durch einen sowohl marodierenden Parasiten-Kapitalismus, wie auch einen letztlich kaum weniger marodierenden, da mit diesem auf's Engste verknüpften Sozialstaat massiv forcierten flächendeckenden Verarmung und Entrechtung, und letztlich eines damit verursachten schleichenden Zusammenbruchs der gesamten Ökonomie, entspricht bildlich gesprochen dem Festhalten an einer Wolke, um nicht in einen Abgrund zu stürzen.

Ein Abgrund, vor dem obendrein noch die Augen verschlossen werden, um dessen Existenz schlichtweg zu leugnen, und nicht selten sogar einen (von neuem) erblühenden Garten an seiner Stelle herbei zu fantasieren. Doch sind diese Luftschlösser und Wahngebilde vorherrschender Politik und Politfunktionäre zumeist mehr als nur jene infantile und autistische Unzurechnungsfähigkeit.

Nicht selten steckt machtpolitisches, obrigkeitsstaatliches Kalkül dahinter, welches sich letztlich in faschistischer Rhetorik und Agitation manifestiert, für die Gabriels jüngste Äußerungen auf "Abgeordnetenwatch.de" einen regelrechten Lehrbuchcharakter einnehmen. Denn die moralistische Dialektik dieser sozialdemokratischen Demagogie, mit der die Realität bzw. die Idee der Freiheit in ihrer aufklärerisch-humanistischen Konzeption (sozial)rassistisch vollständig in ihr Gegenteil pervertiert wird, geht weit über ein geistiges Armutszeugnis hinaus.

Vielmehr offenbart sich hier Faschismus in seiner reinsten Form, denn das zentrale Charakteristikum jeder faschistischen Denk- und Machtstruktur besteht genau darin, dass irrationale, rassistische Dogmatik als Rationalität, und die daraus abgeleitete rassistische Moraldoktrin als Moralität, sowie die wiederum daraus selbstlegitimatorisch abgeleite autoritäre, zwangskollektivistische Willkür als Freiheit definiert und propagiert, und damit letztlich eine hierarchisch-herrschaftliche Gesellschaftsordnung etabliert und legitimiert wird.

Die Sozialdemokratie kann und muss sogar dementsprechend, abseits von pseudohistorisch-moralisierenden Marginalisierungen historisch-totalitärer Bewegungen, als eine faschistische Bewegung bezeichnet und bloßgestellt werden. Denn die Sozialdemokratie ist in ihrem weltanschaulichen Kern nichts weiter als eine aus dem bürgerlichen Liberalismus entsprungene Geisteshaltung und Geistestradition.

Damit hängt sie letztendlich derselben, im Nachhinein als Auschwitz-Doktrin zu bezeichnenden erz-liberalen, und ursprünglich lutherisch-calvinistischen Moraldoktrin und Herrschaftslegitimation an, die sich in der Parole "Arbeit macht frei" realisierte und historisch schließlich auch bloßstellte. Der nun von Gabriel erneut betonte moralistische, ersatzreligiöse Kult von Arbeit und Vollbeschäftigung kann dabei als nur zu offensichtliche Ausprägung einer "ewiggestrigen" Geisteshaltung erkannt werden.

In diesem Kontext lässt sich auch die selbstgerechte Arroganz betrachten und verstehen, mit der Gabriel als schwanzwedelnder Elitenfetischist, als der er zuvor schon als Umweltoberfunktionär der schwarz-roten Regierungsposse auftrat, seine Realität und Freiheit vollständig in ihr Gegenteil pervertierenden Moral-Plattitüden den seiner politischen Heiligkeit ohnehin nicht würdigen, unmündigen, schwachen, unvollkommenen, Führungs- und Erlösungsbedürftigen Bürgern ins Gesicht rotzt.

Eine Verhöhnung insbesondere der Millionen(!) von Menschen, die im Zuge der Agenda 2010 bzw. von Hartz IV systematisch sämtlicher Grundrechte, ihrer Würde, ihres Existenrechtes beraubt worden sind. Durch eben einen nichts weiter als alimentierenden, autoritären Obrigkeitsstaat, der Menschen auf rein ökonomische Nützlichkeits- und Verwertbarkeitsfunktionen reduziert. Legitimiert durch das heilige, bürgerliche (Auschwitz-)Dogma "Arbeit macht frei", je nach spezifisch ideologischer, Nachkriegspropagandistischer Modifikation heute als "Aufstieg durch Leistung" oder "Fördern und Fordern" bekannt.

Neusprech lässt grüßen. Dieses (sozial)rassistische Herrschaftsdogma ist entgegen pseudohistorisch-moralistischer Legitimationsbestrebungen jedoch ganz und gar nicht zynisch, und war es auch nie. Es ist durch und durch liberal, im Sinne der nach Ämter und Würden strebenden pseudo- bzw. monopolkapitalistischen Bourgeoisie des 18./19. Jahrhunderts.

Aus eben diesem Grund tut Aufklärung heute mehr Not denn je, denn nach der im Zuge der Mechanisierung, Funktionalisierung und Ökonomisierung des Menschen und der gesamten Gesellschaft folgenden Irrationalisierung ist die abendländische Kultur in ihren geistigen Fundamenten kaum noch mehr als eine rassistisch-darwinistische, von Neid, Missgunst, Schuldkomplexen und Übervorteilungsparanoia geprägte Unkultur.

Sie bildet das geistig-psychische Fundament einer sich moralistisch selbst legitimierenden, und damit letztlich faschistischen Herrschaftsordnung. Das dieser vollständig entgegen gerichtete Gesellschaftskonzept, ist das des Bedingungslosen Grundeinkommens. Es stellt die Täuschungen und moralistische Dialektik des liberalen Faschismus als das bloß, was sie sind.

Ganz unmissverständlich, aber nur einer aufgeklärten Vernunftperspektive zugänglich, die imstande ist, sich konditionierter, psychotischer Realitätsverzerrungen zu erwehren, sagt das Bedingungslose Grundeinkommen nichts geringeres aus, als eben das es nicht Arbeit ist, die frei macht, sondern die Fähigkeit des bedingungslosen Gebens (Leistens) und Empfangens (Konsumierens).

Freiheit entfaltet sich erst dort, wo Tätigkeit und Leistung des Menschen nicht (mehr) auf eine autistisch-parasitäre, rein ökonomische Nützlichkeits- und Verwertbarkeits-funktionalität reduziert, sondern auf die Bedürfnisse und Würde des Menschen ausgerichtet ist. Wo Leistung und Existenz kein elitäres, ersatzreligiöses Heilsversprechen, sondern unmittelbare, sinnstiftende Lebensrealität des Menschen ist. Grundlage und Bedingung nicht für ökonomisches Wachstum für eine parasitäre Herrschaftselite, sondern für das Wachstum der individuellen, kulturellen wie politischen Teilhabe des Menschen.

Dies stellt den Kern eines aufgeklärten Freiheitsverständnisses und dementsprechend einer freiheitlichen Gesellschafts- bzw. demokratischen Staatsordnung dar, gemäß eines humanistischen, anstelle eines rassistisch-moralistisch pervertierten, und dementsprechend faschistischen Verständnisses von "Freiheit", welches die bürgerlich-liberalen obrigkeitsstaatlichen, von Parteien okkupierten Scheindemokratien auszeichnet.



 

 

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Das Bedingungslose Grundeinkommen: Psychologische Aspekte

Unter dem Titel "Die Re-Humanisierung der Gesellschaft?" erläutert der Psychologe Prof. Theo Wehner die psychologischen Aspekte des Bedingungslosen Grundeinkommens. Wehner erforscht als Arbeits- und Organisationspsychologe u.a. auch menschliche Tätigkeitsmotive. Das Modell eines bedingungslosen Grundeinkommens erscheint ihm dabei weniger utopisch als der moderne Mythos von der Vollbeschäftigung. Das gesamte Interview gibt es hier als pdf-Datei zum Lesen und Herunterladen. Im Folgenden drei kurze Auszüge aus dem Interview, das letztes Jahr in der Dezember-Ausgabe der schweizerischen Fachzeitschrift "Psychoscope" erschien.


"Seit 1970 erhöht sich die Zahl der Güter und Dienstleistungen, die wir pro Stunde zu produzieren in der Lage sind, jährlich um ca. 2,6 Prozent. Dies entspricht einer Verdoppelung der Produktivität in 27 Jahren! Berücksichtigt man zusätzlich die Arbeitslosenquote – in der Eurozone liegt sie bei 9,4 Prozent – und nimmt zur Kenntnis, dass sich durch die Globalisierung das Angebot an Arbeitskräften auf ca. 3 Milliarden erhöht hat, so ist Vollbeschäftigung – wenn man einmal von sittenwidrigen Verträgen und Dumpinglöhnen absieht – die utopischere Vorstellung als jene des bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)."

"Abgesehen von der erstaunlichen Unwissenheit darüber, was Kommunismus tatsächlich bedeutet, nämlich die Freiheit des Einzelnen gerade nicht zu stärken und ihn in den Arbeitsdienst zu schicken, und abgesehen davon, dass auch einige bGE-Mitstreiter von einer «capitalist road to communism» sprechen, geht es bei der Auseinandersetzung nicht um Verteilungsprobleme oder um den Besitz von Produktionsmitteln; es geht vielmehr um ein Menschenrecht, nämlich jenes der Existenzsicherung jenseits der Notwendigkeit zur Lohnarbeit. So wie wir mit dem Eintritt in die Gesellschaft die Bürgerrechte bedingungslos bekommen, so kann man sich durchaus vorstellen, dass ein Grundeinkommen, bedingungslos und über der Armutsgrenze liegend, jedem Bürger und jeder Bürgerin gewährt wird."

"Versetzen wir uns gedanklich in die Zeit des bGE, so würde ich vermuten, dass Psychologinnen und Psychologen nicht mehr nur im Dienste der Selektion, Qualifizierung und Eingliederung in den Erwerbsarbeitsprozess sowie der Reparatur von negativen Auswirkungen durch Erziehung, Schule und Arbeit, sondern im Dienste der Selbstverwirklichung und in der Umsetzung von Kriterien «guter Erziehung, Bildung und Arbeit» tätig sein würden; ob dazu der Mainstream momentaner Variablenpsychologie taugt, ist allerdings zu bezweifeln! Vieles an Forschung, womit heute «Impact» erzielt werden kann, würde in Zeiten des bGE u.U. keinerlei Eindruck mehr machen; es würde vielmehr deutlich, wie sehr ein Grossteil heutiger Forschung als Lohnarbeitspsychologie zu kennzeichnen wäre."

 

 

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