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Mittwoch, den 11. August 2010 um 02:00 Uhr

Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Ohne Anleitung eines anderen. Ohne Anleitung durch moralistische Willkür. Durch sozialrassistische Paranoia und Menschenfeindlichkeit, und durch Sozialneid, weder von unten nach oben, noch von oben nach unten. 

Eine bessere Gesellschaft ist möglich. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist kein Traum, keine Utopie, sondern Hier und Jetzt, Hier und Heute verwirklichbar. Im Wege stehen uns einzig und allein die sozialrassistischen Paradigmen unserer gegenwärtigen, westlich-abendländischen, von Neid, Missgunst, Schuldkomplexen und Übervorteilungsparanoia geprägten Unkultur.

Das Bedingungslose Grundeinkommen befreit die Gesellschaft als Ganzes aus dem derzeit totalitären, perspektivlosen Klammergriff kapitalverwertender Produktionsstrukturen, die insbesondere unter dem Einfluss des neoliberalen Sozialrassismus Menschen auf rein ökonomische Nützlichkeits- und Verwertbarkeitsfunktionen reduziert. Das Grundeinkommen dagegen stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Gemeinschaft, und erbaut die Freiheit der Gesellschaft auf der Freiheit, Würde und Menschlichkeit des Einzelnen.

 

 

Das Bedingungslose Grundeinkommen bringt Kaufkraft in die Fläche und stärkt damit insbesondere die mittelständische Wertschöpfung und Produktivität und etabliert damit eine nachhaltige, stabile, Bedarfs- und Ressourcengedeckte Kapitalverwertung, die nicht mehr hauptsächlich den Interessen einiger weniger dient, sondern der Gesellschaft als Ganzes. Das Grundeinkommen überwindet die alten, überkommenen sozialrassistischen Paradigmen, welche den gegenwärtigen, autoritären, schleichend in eine Despotie mutierenden Obrigkeitsstaat tragen und legitimieren. Und mit ihm einen alimentierenden und privilegierenden, und somit polarisierenden und spaltenden Sozialstaat, der wiederum auf diese Weise den  gegenwärtigen repressiven, nötigenden, bevormundenden, elitären, sich über die Menschen erhebenden Parlaments- und Parteienstaat trägt.

Das Bedingungslose Grundeinkommen dagegen etabliert ein Paradigma, welches die Freiheit, die Würde, die Menschlichkeit und das Wohl des Einzelnen zum Maßstab für das Gemeinwohl macht. Das Grundeinkommen steht für nichts geringeres, als die Verwirklichung von Aufklärung, Humanismus und Demokratie. Doch die Verwirklichung einer mündigen Gemeinschaft und eines freiheitlichen Rechtsstaats, und somit auch unserer eigenen Freiheit liegt letzten Endes allein bei uns. Der Weg zur Mündigkeit wie zur Befreiung beginnt mit dem Verständnis von Freiheit, jenseits der moralistischen Willkür liberaler Dialektik und des dieser zugrunde liegenden Sozialrassismus. Und jenseits obrigkeitsstaatlicher Zwänge, Nötigungen, Repressalien und Bevormundungen.

Das Gegenteil von Herrschaft ist Freiheit. Das Gegenteil einer Parlaments- und Parteiendiktatur ist Demokratie. Das Gegenteil eines rassistischen, alimentierenden Sozialstaates ist die Grundeinkommensgesellschaft. Das Gegenteil eines rassistischen, parasitären Monopolkapitalismus ist die Grundeinkommensökonomie. Für die Verwirklichung von Aufklärung, Humanismus und Demokratie - für das Bedingungslose Grundeinkommen! Unternimm das Jetzt!

 

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Das Bedingungslose Grundeinkommen

{jcomments on}"Gegen Almosen - für ein Grundeinkommen" lautet der Titel eines Beitrages von Götz Werner in der Online-Ausgabe des Magazins "Cicero". Darin wendet er sich gegen die konventionellen liberalen Gesellschaftskonzeptionen eines autoritären, repressiven Sozialstaates, oder anders formuliert, eines Almosengebenden Obrigkeitsstaates. Die liberale Form staatlicher Almosen, die sog. Sozialleistungen, sind in keinster Weise vereinbar mit der aufklärerisch-humanistischen Gesellschaftskonzeption, in der die Menschen in Freiheit und Würde, mit unveräußerlichem Recht auf Existenz und Teilhabe ausgestattet, leben und sich entfalten können.

In seinem Artikel bezieht sich Werner vor allem auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu den Hartz IV-Regelsätzen. Das Urteil der Verfassungsrichter, wie auch das vorhergehende Verfahren stellten insbesondere die Würde des Menschen und seine gesellschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe in den Mittelpunkt zur Beurteilung der Angemessenheit staatlicher Transferleistungen für Bedürftige. "Ich zweifle an der Aufrichtigkeit von Politikern, die Gängel- und Kontrollsysteme einführen wollen, um den Richterspruch umzusetzen", schreibt Werner zutreffend. "Dies ist weder sozial noch christlich, sondern soll lediglich der Zivilgesellschaft die individuellen Rechte zugunsten der politischen Entscheider entziehen beziehungsweise vorenthalten."

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