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Vortrag von Sascha Liebermann PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 12. August 2010 um 02:00 Uhr

Zu Beginn der Woche sprach Sascha Liebermann von der Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung" auf der "undjetzt?! - Konferenz" über das Bedingungslose Grundeinkommen. "undjetzt?!" ist eine Konferenz von und für RückkehrInnen von entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten, die sich dieser Tage in Witten treffen. Noch bis Samstag werden derzeit auf dem Campus der Universität Witten-Herdecke Vorträge, Workshops, Konzerte und ähnliche Veranstaltungen über entwicklungspolitische und gesellschaftlich relevante Themen angeboten. Ziel der Konferenz ist neben der Planung von eigenen und neuen Initiativen die Auseinandersetzung mit der Frage, wie eine wünschenswerte Gesellschaft aussehen könnte.

Dementsprechend darf natürlich auch das Thema Grundeinkommen nicht fehlen. Darüber sprach Sascha Liebermann am Montag in einem knapp halbstündigen Vortrag. Die von Liebermann im Jahre 2003 mitgegründete Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung" wirbt mit Beiträgen, Artikeln, Vorträgen und Aktionen seitdem für das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens. Dr. Sascha Liebermann ist Philosoph, Soziologe und Psychoanalytiker und beschäftigt sich insbesondere wissenschaftlich mit der Ausarbeitung der Möglichkeiten, Bedingungen und Auswirkungen eines Grundeinkommens. 

 

Bedingungsloses Grundeinkommen - Sascha Liebermann auf undjetzt?!-2010 from benjamin hohlmann on Vimeo.

 

Die Finanzierung des Bedingungslosen Grundeinkommens:

 

 

 

Grundeinkommen und "unbeliebte Arbeit":

 

 

 

 

 

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Erwerbsarbeitskult
 
Durch die übliche Manipulation der offiziellen Erwerbsarbeitslosenstatistiken wurden für das Jahr 2009 insgesamt erwartungsgemäß nur geringe Auswirkungen des Konjunktureinbruches und der so gennaten "Finanzkrise" berechnet und propagiert. Nach vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf Basis der Arbeitskräfteerhebung stieg die Zahl der Erwerbslosen im Jahr 2009 durchschnittlich um 169.000 Personen auf insgesamt 3,31 Millionen. Damit waren im Jahr 2009 5,4 Prozent mehr Personen erwerbslos als noch im Jahr 2008. Die Bundesagentur für Arbeit gab allein für Dezember eine Zahl von knapp 3,28 Millionen Erwerbsarbeitslosen an. Damit werden offiziell 173.500 Personen mehr als vor einem Jahr als Erwerbsarbeitslos angegeben. Die offizielle Arbeitslosenquote liegt mit 7,8 Prozent 0,4 Prozentpunkte höher als noch im Dezember des Vorjahres.

Die tatsächlichen Erwerbslosenlosenzahlen liegen allerdings viel höher. Die systematische Manipulation der Erwerbsarbeitslosenstatistiken erfolgt insbesondere aus machtpolitischen Zwecken. Neben Wahlkampf-orientierter Täuschung der Menschen dient die Propaganda niedriger Erwerbsarbeitslosenzahlen der Aufrechterhaltung des ersatzreligiösen bürgerlichen Kultes und gesellschaftlichen Paradigmas von Erwerbsarbeit als primärer Lebensinhalt des menschlichen Daseins und dem Wert des Menschen als weitestgehend von ökonomischer Produktivität abhängig. Dieser sozialrassistische Arbeits- und Leistungskult ist zentrales Machtinstrument des etablierten ökonomistischen Herrschaftsgefüges.

Die Manipulation der veröffentlichten und überwiegend völlig unkritisch und nicht hinterfragt propagierten Erwerbsarbeitslosenstatistiken geschieht insbesondere im Rahmen der sog. "Hartz IV-Gesetzgebung", die Angst, Entwürdigung, Entrechtung und Verelendung weiter Teile der Gesellschaft im großen Stil, politisch motiviert und gewollt, voran treibt. Insbesondere durch Dumpinglohn-Zwangsarbeit (sog. "1 Euro-Jobs") sowie meist sinnfreie Weiterbildungsmaßnahmen werden die betroffenen Erwerbsarbeitslosen aus der offiziellen Statistik entfernt. Darüber hinaus werden auch sog. "Aufstocker", also in unterbezahlter Beschäftigung tätige Personen, Leih- und Zeitarbeiter, alle jeweils arbeitsunfähig gemeldeten Personen, Vorruheständler sowie Rentner zwischen 60 und 65 Jahren allesamt aus der offiziellen, schließlich massenmedial propagierten Statistik entfernt. Realistisch muss man also vielmehr von mittlerweile neun bis zehn Millionen Erwerbsarbeitslosen ausgehen.
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