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Europaweites Vuvuzela-Verbot PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Freitag, den 03. September 2010 um 00:47 Uhr

Die UEFA hat eine beachtliche und lobenswerte Entscheidung zugunsten des Fußballs getroffen. Die chinesischen Plastiktröten "Vuvuzelas" werden mit sofortiger Wirkung  für alle europäischen Fußballspiele ab der laufenden Spielzeit in den Stadien verboten. Dies betrifft die europäischen Pokalwettbewerbe auf Vereinsebene ebenso, wie die am heutigen Freitag beginnende Qualifikation zur Europameisterschaft 2012.

Die UEFA hatte ihre Mitgliedsverbände am Mittwoch von der Entscheidung unterrichtet und dabei aufgefordert, umgehend alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, damit die in europäischen Wettbewerben auftretenden Vereine und Mannschaften das Verbot unverzüglich umsetzen können. Mit dieser Verbannung der Vuvuzelas aus den europäischen Fußballstadien setzt die UEFA ein wichtiges Zeichen für eine angemessene und lebendige Fußballkultur und deren Erhalt.

In der offiziellen Begründung des europäischen Fußballverbandes heißt es: "Die Magie des Fußballs besteht aus dem gegenseitigen Zusammenspiel der Emotionen zwischen dem Platz und den Rängen, wo die Zuschauer ihre ganze Palette von Gefühlen auf die Spieler übertragen können. Die UEFA befürchtet, dass die Vuvuzelas die Atmosphäre komplett verändern, die Emotionen der Fans untergehen lassen und vom Spiel selbst ablenken würden."

Die Weltmeisterschaft in Südafrika steht dabei als warnendes Beispiel für eine völlige Zerstörung jeglicher Atmosphäre in den Stadien und damit einhergehender wahrnehmbarer emotionaler Teilhabe der Zuschauer an dem Spielgeschehen durch ein unentwegtes eintöniges, monotones und ohrenbetäubendes Lärmen durch die massenhafte Anwendung von Vuvuzelas durch Pseudo-Fans, die unfähig sind, ihren Emotionen auf natürliche, angemessene und kreative Weise Ausdruck zu verleihen.

Ob eben jener chinesischer Plastikmüll in den Händen autistisch veranlagter Lärmfetischisten zu dem bisweilen armseligen fußballerischen Niveau bei der Weltmeisterschaft in Südafrika beigetragen hat, mag dabei als gewagte These gelten. Jedoch haben sich über das gesamte Turnier hinweg Spieler und Betreuer über den alles übertönenden Trötenlärm beklagt und ausgesagt, dass unter diesen Bedingungen nur eine unzureichende bis überhaupt gar keine für die spielerische Organisation auf dem Platz notwendige Kommunikation stattfinden konnte.

Die FIFA unter der Führung Sepp Blatters hatte sich jedoch bis zuletzt systematisch geweigert, eine vernünftige, dem Fußball angemessene und besonders einer Weltmeisterschaft würdige Atmosphäre in den WM-Stadien zu unterstützen. Damit hat die FIFA nicht nur offenbart, dass ihr während des gesamten Turniers über nur wenig am Fußball gelegen war, sondern vielmehr an der Zelebrierung einer moralistischen Doktrin der political correctness auf Kosten des Fußballs und des WM-Gastgeberlandes Südafrika (um das sich gegenwärtig kein Schwein mehr schert!) im Sinne der machtpolitischen Agenda einer moralisch-ideologisch gleichförmigen, unterwürfigen und unmündigen Bevölkerung westlich-abendländischer Herrschaftsgesellschaften.

Besonders die im Rahmen dieses moralistischen Terrors unentwegt plakativ zur Schau gestellten Ideale des Fairplay und des Anti-Rassismus wurden dabei mit Füßen getreten, und eher Ressentiments geschürt, denn abgebaut. Von einer originär afrikanischen Kultur in und um den Stadien war während der gesamten Weltmeisterschaft nur wenig zu sehen.

In perfider, moralistisch-manipulativer Verlogenheit hatte die FIFA den Stimmungstötenden Trötenlärm jedoch stets gerechtfertigt, in dem es den Gebrauch der Vuvuzela kurzerhand zu "südafrikanischer Kultur" erklärte. Und damit das Fundament für einen der schlechtesten, den teilnehmenden Fußballnationen gegenüber respektlosesten WM-Gastgeber der Geschichte dieses Wettbewerbs legte.

Das nun erlassene Verbot des chinesischen Plastikmülls in europäischen Stadien durch die UEFA setzt dementsprechend ein deutliches Zeichen für den Fußball und eine traditionelle Fankultur, die unmittelbar und kreativ am Spielgeschehen partizipieren und ihre Mannschaften unterstützen kann. Bereits lange vor der UEFA und ganz im Gegensatz zur FIFA hatten deutsche Bundesligisten bereits während oder kurz nach der Weltmeisterschaft auf den nerv- und stimmungstötenden und obendrein gesundheitsgefährdenden Trötenlärm reagiert.

Vereine wie Borussia Dortmund, Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Nürnberg hatten für ihre Heimspiele das Mitführen von Vuvuzelas offiziell untersagt. Die Verbannung des chinesischen Plastikmülls aus den Stadien gilt nun lobenswerterweise immerhin europaweit. Ein Verbot ist zwar nie eine Lösung, sondern vielmehr unmittelbarer Ausdruck eines sozialen Problems, aber in diesem Fall wenigstens darüber hinaus auch des stets so lautstark geforderten "Fair Play". Das sich nicht nur auf das Geschehen auf dem Platz beschränkt, sondern auch das auf den Rängen umfasst.

 

 

 

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