12.07.2020
  
Verwandte Beiträge
Teilen
bitly|a simple URL shortener
Echte Demokratie Jetzt!
Atomkraft? Nein Danke
Springer-Nazi-Schmiere
Global Change Now
Aktionen
Alice im Wandelland
 
Wir treten zurück
 
Barakas Netzgeflüster
Warnungen

   Unwettergefahr

 

   © Deutscher Wetterdienst, (DWD)
Wetter
Köln
0°C
Köln °C | Niederrhein °C | Dresden °C | München °C | Berlin °C | Karlsruhe °C | Bremen °C | Frankfurt °C | Münster °C | Kiel °C | Ostfriesland °C | Auckland °C | Christchurch °C | Wellington °C | Aberdeen °C | Cardiff °C | Bristol °C | Coventry °C | London °C | Amsterdam °C | Brüssel °C | Wien °C | Zell am See °C | Venedig °C | Treviso °C | Rom °C | Paris °C | New York °C | Los Angeles °C | Boston °C | Emmonak (Alaska) °C | Südpol °C
[Details]
Barakas Netzgeflüster
Wer ist online
Wir haben 44 Gäste online
banner-klein
Arbeitsmoral s(t)inkt PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 06. Januar 2011 um 19:30 Uhr

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, beklagt sich über die fehlende Ausbildungsreife und mangelnde persönliche Kompetenzen vieler junger Leute. Gegenüber "bild.de" sagte er wörtlich: "Jeder zweite Betrieb ist vor allem unzufrieden mit der Leistungsbereitschaft der Jugendlichen. Aber auch bei Belastbarkeit und Disziplin sieht es zunehmend ähnlich schlecht aus."

Tatsächlich ist dies allerdings weniger ein Grund zum Klagen, sondern vielmehr ein willkommener Anlass zur Hinterfragung des bestehenden Wirtschaftssystems und der dieses tragenden Moraldoktrin. Sinkende Arbeitsmoral bei Heranwachsenden passt nicht nur gut in  das Bild des gegenwärtigen Zustandes und der sich weiterhin abzeichnenden Entwicklung der Ökonomie. Vielmehr sind es angsichts der dadurch erforderlich werdenen gesellschaftlichen Veränderungen durchaus auch ausgesprochen gute Nachrichten.

Denn sie zeigen letztlich, dass das krankhafte, Persönlichkeitsentstellende calvinistische Arbeitsethos bei jüngeren Generationen zunehmend weniger "funzt". Fehlende Motivation dürfte konkret vor allem in der Perspektivenarmut der gegenwärtigen Ökonomie begründet sein. Mittelfristig winken immer weniger Erwerbsarbeitsplätze zu immer schlechteren Arbeits- und Lohnbedingungen, bei zugleich immer höheren Leistungsanforderungen, ohne einen Bezug zur konkreten Lebensrealität der betroffenen Menschen.

 
Wichtig für die heutigen Heranwachsenden wird sein, sich calvinistische Abrichtung und Entmenschlichung nicht länger als "soziale Kompetenz", sowie fehlende Arbeitsmotivation als persönliche Defizite vorgaukeln zu lassen. Vielmehr ist es die gesellschaftliche Moraldoktrin, die aus reaktionären, menschenfeindlichen religiösen Geisteshaltungen entsprungen ist, welche die gegenwärtige Gesellschaftsordnung an den Rand des moralischen, wie sozialen Zusammenbruchs führt, und schleunigst überwunden werden muss. Es wird höchste Zeit für das Bedingungslose Grundeinkommen. Gut, dass dieses nun auch offizieller Lehrinhalt wird.

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Angst beeinflusst Konsum
 
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) teilte mit, dass sich auch im Jahr 2009, und damit zum vierten Mal in Folge das Konsumklima verschlechtert habe. Grund ist insbesondere die wachsende Angst vor Arbeitslosigkeit, und damit auch die Angst vor der kriminellen und sittenwidrigen "Hartz IV"-Gesetzgebung, die eine seit Ende des Zweiten Weltkrieges und NS-Staates nicht mehr dagewesene Verelendung, Entrechtung und Entwürdigung großer und zunehmender Teile der Gesellschaft verursacht hat.
 
Die Absurdität und Unzurechnungsfähigkeit dieser dahinter wirkenden sozialrassistischen und menschenfeindlichen Politik liegt insbesondere darin, dass der Konsum eine der zentralen Voraussetzungen für die Unterhaltung und ggf. auch das Wachstum der Produktionsökonomie und damit auch der Zahl der darin bestehenden Erwerbsarbeitsplätze ist. Sowohl durch die unmittelbare Verelendung, als auch die durch die repressive und menschenfeindliche Sozialgesetzgebung verursachte Angst, wird das Konsumverhalten jedoch deutlich eingeschränkt.
Weiterlesen...
Beiträge
März 2011

 

 

 

 
Februar 2011



 
Meist gelesen
Beiträge
Januar 2011

 

 

 
Dezember 2010

 

 

 
November 2010

 

 

 

 
Oktober 2010

 

 

 
September 2010

 

 

 
August 2010