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Der Lohnkult: Das Dogma von Arbeit und Einkommen

Vor einiger Zeit versuchte ein Kommentar in der SZ die Vorzüge des Sozialstaatsprinzips, der Umverteilung von oben nach unten, gegenüber dessen neoliberalen und zinskapitalistischen Gegenstück, der Umverteilung von unten nach oben zu preisen. Nur wenig später haute etwa ein weiterer Artikel im sozialdemokratischen Propagandaorgan taz in die selbe Kerbe.

Letztlich sind dies nur zwei Beispiele für einen Kult, für eine Massenpsychose, von der die gesamte moderne, bürgerliche Gesellschaft befallen ist. Diese kollektive Geisteskrankheit manifestiert sich konkret auch in jenem Dogma vom autoritären Sozialstaat und seiner alimentierenden Umverteilungsmaschinerie. Zwanghaft, ja eigentlich wahnhaft wird die Umverteilung beschworen und dabei als "gerecht" und "nachhaltig" moralisiert.

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